Die Kameruner Welle

Mit Jean Marie Dongou (18) und Frank Macky Bagnack (18) sorgen im Moment zwei B-Team-Spieler für Furore, welche man Ex-Barcaspieler Samuel Eto ´o zu verdanken hat. Der Goalgetter fädelte mit seiner Samuel Eto ´o Foundation 2008 deren Wechsel in den Nachwuchsbereich der Katalanen ein. Mit Richard Ebwelle (17), Richard Kaptoum (17) oder Joseph Ondoa (17) wartet gleich eine ganze Welle an jungen Kamerunern aus La Masia darauf den Sprung auf die große Fussballbühne zu schaffen. Allesamt wurden sie mit der Hilfe des 2-fachen Afrika-Meisters nach Barcelona gelotst.

Jean Marie Dongou ist einer der wenigen richtigen Mittelstürmer im katalanischen Nachwuchs. In seiner Heimat durfte er schon 2012 über die Auszeichnung zum besten Spieler des Landes entgegeben nehmen. Er gilt als legitimer Nachfolger seines Patrons Samuel Eto´o. Immerhin hat es seit Lionel Messi keiner mehr geschafft innerhalb eines Jahres gleich 3 Altersklassen in der Akademie des FC Barcelona ob seines Talentes zu überspringen. Seine körperliche Präsenz und tolle Technik haben ihn nicht nur Angebote von unzähligen europäischen Topvereinen (zuletzt Man. City) eingebracht, sondern auch eine erste Berufung ins Nationalteam Kameruns. Dort könnte er bald neben seinem Mentor und Vorbild Samuel Eto ´o sein Debüt für die „Löwen“ feiern.

Auch Frank Bagnack ist auf dem besten Weg dorthin. 2010 hat den Innenverteidiger ein Schien und Wadenbeinbuch weit zurückgeworfen. Über 6 Monate laborierte der Abwehrspieler an dieser Verletzung. Aufhalten konnte sie seinem kometenhaften Aufstieg letztlich allerdings nicht. Der robuste Defensivmann wusste Tata Martino in seiner wenigen Einsatzzeit gegen Lechia Gdansk so sehr zu überzeugen, dass er ihn wie auch Dongou gleich mit auf die Asien-Tour nahm. Für die Zukunft ist angedacht, dass Bagnack zwar fürs B-Team spielt, aber regelmässig mit der ersten Mannschaft mittrainiert. Sein Debüt in einem Pflichtspiel für den FC Barcelona wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Neben den beiden aktuell im Rampenlicht stehenden Kamerunern tummeln sich beim FC Barcelona noch etliche weitere Spieler aus mittelafrikanischen Land. Etwa Torwart Joseph Ondoa, der vergangenen Dezember sogar schon als dritter Torwart im Kader des Nationalteams stand. Oder Flügelflitzer Ebwelle, der mit seiner Technik und Schnelligkeit seine Gegenspieler regelmäßig schwindelig spielt. Wilfrid Kaptoum hingegen erinnert mit seiner eleganten Spielweise an den zum FC Bayern gewechselten Thiago Alcantara. Und das ist noch lange nicht alles, was uns Samuel Eto ´o an Topnachwuchsspielern aus seiner Heimat beschert hat. Man darf gespannt sein, was die „Kameruner Welle“ in Zukunft zu leisten im Stande sein wird.

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