Problemzone Rechtsverteidiger!

Dani Alves (32) wird den Klub nach 7 Jahren verlassen und damit eine Lücke auf der Rechtsverteidiger-Position hinterlassen. Martin Montoya (24) wird von Trainer Luis Enrique offensichtlich nicht wertgeschätzt und soll verkauft werden. Der brasilianische Neuzugang Douglas (24) hat bisher keine Primera Division-Tauglichkeit nachgewiesen. Bleibt noch Adriano, der zwar ein verlässlicher, solider, aber gleichzeitig auch sehr verletzungsanfälliger Spieler ist. Erschwerend hinzukommt die Transfersperrre, welche dem FC Barcelona erst erlaubt ab Winter 2015/16 wieder neue Spieler einzusetzen.

Dennoch arbeitet man in Katalonien fieberhaft daran die vakante Position neu zu besetzen. Die Alternativen sollen laut spanischen Sport-Gazetten unter anderem Matteo Darmian (FC Torino – 25), Cedric Soares (Sporting Lissabon – 23), Juan Cuadrado (Chelsea FC – 27), Aleix Vidal (FC Sevilla – 25) oder Lukas Piszczek (Borussia Dortmund – 29) sein. Neuesten Meldungen zufolge sollen die Katalanen auch schon Vorverträge mit Cedric Soares (7 Mio.) und Aleix Vidal (10 Mio. + Denis Suarez) haben. Wobei zumindest letzterer in den vergangenen Spielzeiten ähnlich wie Cuadrado großteils auf der Rechtsaußen-Position zu finden war. Wunschkandidat Danilo vom FC Porto hingegen wurde dem spanischen Meister ausgerechnet vom Erzrivalen Real Madrid weggeschnappt. Stattliche 30 Mio. € überweisen die Königlichen für den Brasilianer nach Porto.

Fraglich ist aber auch wie man die halbe Saison bis zum Winter überstehen will? Martin Montoya, schon vor 2-3 Jahren als Nachfolger von Alves gefeiert, scheint bei Luis Enrique kein hohes Ansehen zu genießen. Er weckt aber in Europa bei einigen anderen Topklubs Begehrlichkeiten. Es ist wenig wahrscheinlich, dass jener den Klub über den Sommer hinaus erhalten bleibt. Douglas wird schon jetzt als Transferflop abgestempelt, bei nur 5 wenig überzeugenden Kurzeinsätzen auch nicht weiter überraschend. Die sportliche Leitung würde den Brasilianer lieber heute als morgen abgeben. Luis Enrique hingegen soll mangels Alternativen im Kader aber einen Verbleib bevorzugen. Bleibt Adriano, seit Jahren ein verlässlicher Kaderspieler, der links und rechts in der Abwehr eingesetzt werden kann, aber selten über eine ganze Saison fit geblieben ist. Im Nachwuchs tummeln sich zwar etliche hochtalentierte Spieler, aber gerade auf der Position des rechten Verteidiger herrscht auch dort ein nicht zu übersehender Mangel. Es ist also wenig verwunderlich, dass den Vereins-Verantwortlichen die aktuelle Situation einiges Kopfzerbrechen bereitet…

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