Fabregas verlässt Barca!

Der spanische Welt- und Europameister Francesc „Cesc“ Fabregas verlässt den FC Barcelona nach drei Jahren in der Heimat wieder in Richtung London. Allerdings wechselt er nicht etwa zum FC Arsenal, bei welchem er zu einem Star reifte, sondern zum Stadtrivalen FC Chelsea. Die Ablösesumme soll mit kolportierten 33 Mio. € eher gering ausfallen, weil die Londoner keinen Cent mehr bezahlen wollten, da der FC Arsenal angeblich bei einer Ablösesumme ab 34 Mio. € selbst ordentlich mitschneiden würde. Chelsea-Coach José Mourinho gönnt den Gunners aber keinen Anteil an der Transfersumme. Als Ersatz für den 27-jährigen Spanier soll der Kroate Ivan Rakitic (26) um 20 Mio. vom FC Sevilla nach Katalonien übersiedeln.

Fabregas erzielte in 151 Spielen für den Verein 42 Treffer. Was für einen Mittelfeldspieler eine beachtliche Quote ist. Auch als Vorbereiter wusste Fabregas zu überzeugen, was 57 Assists eindrucksvoll bezeugen. Dennoch konnte Fabregas seit seiner Rückkehr nach Katalonien nie vollends überzeugen und musste sich von Anbeginn an Kritik gefallen lassen. In seinen drei Jahren beim FC Barcelona konnte Cesc insgesamt 6 Titel (1x Liga, 1x Copa del Rey, 1x Klub-WM, 1x Supercup, 2x Supercopa) erringen.

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Update: Messi & Fabregas verletzt!

Der FC Barcelona hat den 4-1 Sieg in Sevilla teuer bezahlt. Zunächst musste Weltfussballer Lionel Messi nach etwas mehr als 20 Minuten verletzt vom Feld. In der 80 Minute wurde dann auch noch der überragende Cesc Fabregas angeschlagen ausgewechselt. Lionel Messi hat sich einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen. Der Argentinier wird voraussichtlich für 6-8 Wochen ausfallen. Damit wird „La Pulga“ in den  Spielen gegen Granada, Ajax, Athletic Bilbao, Cartagena 2x, Celtic, Villarreal und Getafe ausfallen. Im Spitzenspiel gegen seinen persönlichen Lieblingsgegner Atletico Madrid könnte er allerdings wieder einsatzfähig sein. Cesc Fabregas hingegen hat es weniger schlimm erwischt. Jener hat nur ein lädiertes Knie, das ihn zu einer einwöchigen Pause zwingt. Damit wird Fabregas zwar für die beiden Testspiele der Selecion ausfallen, dem FC Barcelona danach aber wieder zur Verfügung stehen.

Fabregas verletzt

Cesc Fabregas hat sich beim abschließenden Testspiel in Kuala Lumpur eine Knöchel-Verstauchung zugezogen. Fabregas, gegen Malaysia XI der beste Mann am Platz, musste deswegen schon seinen Länderspiel-Einsatz gegen Ecuador (14. August) absagen. Fabregas muss laut medizinischer Abteilung für mindestens eine Woche pausieren. Ob der Mittelfeldspieler beim Saisonstart gegen UD Levante (18. August) dabei sein wird, ist daher fraglich.

Testspiel: Malaysia XI – FC Barcelona 1-3 (1-2)

Malaysia XI – FC Barcelona 1-3
0-1 Cesc
1-1 Amri
1-2 Neymar
1-3 Piqué

Aufstellung:
Valdes (Pinto) – Alves (Montoya), Piqué (Bartra), Mascherano (Bagnack), Alba (Adriano) – Xavi (Dos Santos), Busquets (Song), Iniesta (Sergi Roberto) – Alexis, Cesc (Dongou), Neymar (Tello)

Highlights:

Confed-Cup: Spanien – Uruguay 2-1

Spanien gewinnt sein Auftaktspiel gegen Uruguay beim Confederations Cup in Brasilien völlig verdient mit 2-1. Die Selecion war über 90 Minuten das klar bessere Team und verabsäumte mit einer mangelhaften Chancenauswertung einen höheren Erfolg gegen den Südamerika-Meister. Der Confed-Cup ist der einzige Titel, welcher der aktuellen goldenen Generation der Furia Roja in ihrer Trophäensammlung fehlt. Dementsprechend motiviert ging man auch in die Partie mit der La Celeste. Die Barcaspieler Pique, Alba, Busquets, Fabregas, Xavi, Iniesta und Pedro standen in der Startformation. Villa und Valdes mussten mit der Bank vorlieb nehmen. Pedro mit dem Treffer zum 1-0 und Fabregas mit dem Assist zum 2-0 zeigten sich hauptverantwortlich für den Auftakterfolg der Iberer.

Spanien – Uruguay 2-1
1-0 Pedro
2-0 Soldado
2-1 Suarez

Aufstellung:
Casillas – Arbeloa, Piqué, Ramos, Alba – Xavi (Martínez), Busquets, Fabregas (Cazorla) – Pedro (Mata), Soldado, Iniesta

Video:

 

Fabregas 3-4 Wochen out

Barcas Mittelfeld-Akteur Cesc Fabregas fällt mit einer Oberschenkelzerrung für 3-4 Wochen aus. Fabregas musste beim hart erkämpften 2-1 Sieg in Sevilla schon nach knapp 10 Minuten verletzt vom Feld. Er wurde vom gerade erst wiedergenesenen Alexis Sánchez ersetzt. Kapitän Carles Puyol der vorsichtshalber auch nach nur 45 Minuten das Feld verlassen musste hat heute zunächst ebenfalls nicht am Mannschaftstraining teilgenommen. Sein Einsatz in der Copa del Rey ist fraglich.

Van Gaals Traum…

Ex-Barca-Coach Louis van Gaal gab einmal zu Protokoll, dass es sein Traum sei  einmal 11 Jugendspieler aus La Masia auf dem Platz zu sehen. In seiner Karriere bei Barca war ihm dieses Vergnügen nicht vergönnt. Von der jetzigen Elf der Katalanen debütierten aber immerhin Victor Valdes, Carles Puyol, Xavi Hernandez und Andres Iniesta einst unter dem eigenwilligen Niederländer.

Vergangenes Wochenende erfüllte sich dann van Gaals Traum. Denn nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Rechtsverteidiger Dani Alves, standen mit seinem „Ersatzmann“ Martin Montoya plötzlich 11 Spieler am Platz, die ihr Handwerk allesamt in der Jugendabteilung des FC Barcelona erlernt haben. Noch dazu gecoacht von einem Mann, der ebenfalls hier groß geworden ist. Wohl ein Novum in den Topligen Europas. Bei Chelsea, Real, Juventus oder auch Bayern ist es wohl undenkbar in einem Ligaspiel gegen einen Europacupstarter 11 Spieler aus dem eigenen Nachwuchs einzusetzen. Nicht so in Katalonien.

Klar sei hier auch angemerkt, dass Jordi Alba (CF Valencia), Gerad Piqué (Manchester United) und Cesc Fabregas (Arsenal FC) den Klub schon in jungen Jahren verlassen haben, um woanderst ihr Glück zu versuchen. Dennoch ist´s es ein Faktum, dass auch jene etliche Jahre das Nachwuchssystem des FC Barcelona durchlaufen haben, bevor sie in die weite Fussballwelt aufbrachen um dann Jahre später gereift wieder in den Schoss des Heimatvereins zurückzukehren. Sehr bemerkenswert ist die Tatsache, dass gegen Levante nicht weniger als 8 Spieler mit katalanischen Wurzeln am Platz gestanden sind. Nur Andres Iniesta ( Fuentealbilla – La Mancha), Lionel Messi (Rosario – Argentinien) und Pedro Rodriguez (Santa Cruz – Teneriffa) stammen nicht aus der Region. Auch dies dürfte wohl einzigartig im europäischen Vergleich der Topvereine sein.

Die Barca-Elf für die Geschichtsbücher:

Victor Valdes – Martin Montoya, Carles Puyol, Gerard Pique, Jordi Alba – Xavi Hernandez, Sergio Busquets, Cesc Fabregas – Pedro Rodriguez , Lionel Messi, Andres Iniesta